Leistenkopfplattkäfer (Cryptolestes ferrungineus)

Vier Arten kommen in Mitteleuropa vor, und zwar der Dunkle, Kleine, Rotbraune und Türkische Leistenkopfplattkäfer. Dieser Kosmopolit lebt auch in der freien Natur unter Baumrinden.

 

Biologie

 
 

Das Weibchen legt in Getreidekörnern, in der Nähe des Keimlings oder auch in Getreidestaub seine winzigen Eier in kleinen Häufchen, aber auch in die Ritzen von Verpackungen und Regalen usw. Die Larven ernähren sich von Getreide. Wie auch beim erwachsenen Insekt gehören aber auch Kleininsekten auf den Speiseplan. Der Käfer ist bei höheren Temperaturen (25 – 30° C)ein sehr guter Flieger.

 

Schaden

 
 
 

Der kleine und flinke Schädling ist gefürchtet in Lagerhäusern, Lebensmittelbetrieben und Mühlen. Er ernährt sich in erster Linie von Getreide, aber auch von Teigwaren, Reis, Gewürzen, Dörrobst, Schokolade und Nüssen. Vor allem in Getreidelagern kann dieser Schädling ganze Margen innerhalb kurzer Zeit für den menschlichen Verzehr unbrauchbar machen.

 

Bekämpfung

 
 

In Lagern und Getreidespeichern kann der Plage nur durch Begasen Einhalt geboten werden. Im Haushalt tritt der Käfer im Vergleich hierzu eher selten auf. Hier sollten befallene Lebensmittel beseitigt werden. Aber auch das Abkühlen des befallene Substrats auf – 15° C für einen Zeitraum von mind. 48 Stunden oder das Erhitzen auf mind. 55° C für einige Stunden tötet die Insekten ab.

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