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Schädlinge mit 6 Beinen

Wir gliedern hier die Schädlinge mit 6 Beinen in zwei Kategorien, um eine bessere Übersicht zu schaffen.

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Inhaltsverzeichnis

Insekten mit 6 Beinen Insekten richtig einordnen & bekämpfen

Es gibt viele verschieden Insekten nur mit 6 Beinen, doch welche weiteren Merkmale haben sie gemeinsam? Und wie kann ich gute Insekten von Ungeziefer unterscheiden?

 

Alle Insekten haben gemeinsame Merkmale. Dadurch lässt sich leicht feststellen, ob es sich bei einem Tier um ein Insekt handelt. Wenn es dann um eine genaue Identifizierung der Art geht, sorgen die gemeinsamen Merkmale jedoch für Schwierigkeiten. Handelt es sich im Garten um den nützlichen Laufkäfer oder der hilfreichen Schlupfwespe? Oder sind es schädliche Pelzkäfer oder störende Thrispen? Eine genaue Bestimmung ist wichtig, damit Schädlinge von nützlichen Helfern unterschieden werden können.

 

Insekten mit 6 Beinen – Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Was macht ein Insekt zu einem Insekt? Insekten sind eine eigene Klasse für sich und haben deshalb Gemeinsamkeiten, nach denen sie definiert werden. Insekten haben alle keine Knochen, sondern eine Chitinhülle (ein sogenanntes Exoskelett).

 

Das teilt sich in 3 Teile, dem Kopf, der Brust und dem Hinterleib. Die Größen der einzelnen Segmente variieren bei allen Insekten. Mit 6 Beinen, die immer vom Brustsegment abgehen, sind sie ebenfalls ausgestattet. Am Kopf sind Antennen, die Mundwerkzeuge und die Augen. Das schließt aber nicht alle Arten mit ein. Einige sechsbeinigen Insekten bilden ausgewachsen keine Mundwerkzeuge aus. Der Atlas-Schmetterling beispielsweise kann keine Nahrung aufnehmen, sondern sich nur fortpflanzen.

 

Diese speziellen Insekten mit 6 Beinen kommen aber in Mitteleuropa nicht vor. Am Hinterleib können sich bei manchen Tieren Extremitäten befinden, weshalb der Eindruck gewonnen werden kann, dass es Insekten mit viel mehr Beinen gibt. Das sind jedoch keine echten Beine, sondern haben andere Funktionen.

 

Diese äußeren Merkmale haben alle Insekten mit 6 Beinen gemeinsam. Auch wenn man in der Natur oft Insekten mit 6 Beinen und Flügeln sieht, sind die Flügel aber kein gemeinsames Merkmal. Nicht nur, weil es sehr viele Insekten mit 6 Beinen und ohne Flügel gibt, sondern auch, weil es innerhalb einer Art Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen gibt.

 

So sind zum Beispiel bei Glühwürmchen nur die männlichen Exemplare mit Flügel ausgestattet, wogegen die Weibchen ohne sie auskommen müssen. Dennoch sind geflügelte Insekten am häufigsten vertreten.

 

Ein weiteres Missverständnis ist, dass Spinnen gerne zu den Insekten gezählt werden: Zwar gehören Spinnen und Insekten zum Stamm der Gliederfüßer, haben also gemeinsame Vorfahren. Sie haben beide ein Exoskelett aus Chitin und einen ähnlichen Aufbau der Organe. Jedoch besitzen sie 8 Beine und nur zwei Körperteile. Interessant ist, dass einige Milben als Larve nur 6 und erst im ausgewachsener Form 8 Beine besitzen.

 

Insekten mit 6 Beinen – Entwicklung und Vorkommen

Es existiert kein anderes Tier mit 6 Beinen, außer das Insekt. Das hat evolutionäre Gründe. Wie es zu dieser Entwicklung kam, ist heute nicht mehr nachvollziehbar, sondern nur noch feststellbar. Es wird angenommen, dass die ersten Insekten mit 6 Beinen sich vor 480 Millionen Jahren entwickelt haben. Ihre Vorfahren kamen aus dem Meer. Damit begann eine erstaunliche Erfolgsgeschichte. Etwa zeitgleich eroberten die ersten Pflanzen die Kontinente. Schon 100 Millionen Jahre später waren die Insekten mit 6 Beinen die ersten fliegenden Tiere. Erst 200 Millionen Jahre danach kamen andere Arten dazu. Das zeigt, wie gut sie sich anpassen konnten, ihre Stärken nutzten und sich ausgebreitet und entwickelt haben. Da verwundert es nicht, dass heutzutage die Insekten mit 6 Beinen als eigentliche Weltherrscher bezeichnet werden. Mittlerweile gibt es Schätzungen, die von 10 Quintillionen (10.000.000.000.000.000.000) Einzelexemplaren ausgehen. Eine unvorstellbare Zahl. Das zeigt auch, wie unverzichtbar Insekten mit 6 Beinen für unsere Umwelt sind.

 

Insekten sind nirgends wegzudenken. Man findet sie fast überall auf dem Festland, ob im Garten, im Wald, in der Stadt oder in tiefen Höhlen. Einige leben auch im Wasser, auch wenn sie nur durch Hilfsmittel, wie etwa Luftbläschen, in kleinen Tümpeln überleben können. Nur das Meer konnten die Insekten mit 6 Beinen nicht zurückerobern, da ihre Tracheen, die sie zum Atmen benutzen, nicht geeignet sind, Sauerstoff aus dem Wasser zu filtern. Da es sie ansonsten überall gibt, wo wir Menschen uns befinden, müssen wir uns mit den Insekten mit 6 Beinen auseinandersetzen und mit ihnen leben.

 

Insekten mit 6 Beinen – Schadwirkungen

Nicht alle Insekten mit 6 Beinen meinen es gut mit uns. Sie vernichten Vorräte, übertragen Krankheiten und Parasiten, richten Schäden am Haus oder Pflanzen an, zerstören Textilien, Möbel, Gemälde, stechen, infizieren oder lösen Allergien aus. Wenn es um Insekten mit sechs Beinen geht, gibt es kaum etwas, was es nicht gibt. Die bekanntesten Insekten, die beispielsweise stechen, sind Mücken, Bremsen und Flöhe. Das sind aber meist keine Fälle für den Schädlingsbekämpfer. Der kommt erst dann zum Einsatz, wenn das Ungeziefer allein nicht zu bekämpfen ist. Fälle von Bettwanzen oder Grasmilben können sehr schwerwiegend ausfallen und der Gesundheit schaden. Materialschädlinge sind eine weitere Kategorie von Insekten mit 6 Beinen, die für sehr viele Probleme sorgen. Pelzkäfer, die Textilien verdauen. Papierfische, welche Papier zerstören. Kugelkäfer, die Getreideprodukte und Textilien befallen. Hier muss schnell und effektiv gehandelt werden, sollte es zu einem Befall in den eigenen vier Wänden oder dem Betrieb kommen.

 

Vorratsschädlinge spielen gerade in der Industrie eine wichtige Rolle. Mehlmilben sind Insekten mit sechs Beinen, die Silos befallen, wodurch ganze Bestände vernichtet werden müssen. Brotkäfer, ein in Europa weitverbreitetes Insekt, befällt Backwaren, Drogen und Gewürze und richtet jährlich enorme Schäden an. Hygieneschädlinge, wie Hausstaubmilben, lösen bei manchen Menschen schwerwiegende allergische Reaktionen aus. Milbenreste, der Kot oder die Eier können sich als feiner Staub in der Wohnung verteilen und eingeatmet werden. Gerade Asthmatiker müssen sich vor diesen Insekten mit 6 Beinen sehr in Acht nehmen. Andere Hygieneschädlinge sind eher lästig wie der Silberfisch, Ameisen oder Fliegen. Ein weiterer wichtiger Bereich bei schädlichen Insekten mit 6 Beinen sind die Gesundheitsschädlinge. Zecken sind nicht zu unterschätzen und können FSME und Borreliose übertragen. Die sog. Überschwemmungsmücken, zu denen viele verschiedene Mückenarten gehören und die in Ufernähe sich aufhalten, können viele verschiedene Krankheiten übertragen, die mit Grippesymptomen einhergehen.

 

Insekten mit 6 Beinen – Vorbeugung & Bekämpfung

Deshalb ist die Schädlingsbekämpfung mittlerweile ein bedeutungsvolles Thema, wenn es um Insekten mit 6 Beinen geht. Hier wurden in den letzten Jahrzehnten viele wichtige Entdeckungen gemacht und Produkte erfunden, die gezielt und schnell auf spezielle Schädlinge reagiert. Egal, ob ein großes oder ein kleines Insekt mit 6 Beinen ist, dank der Entwicklung von Pheromonen und anderen ausgeklügelten Fallen und Giften, können viele Schädlinge erfolgreich bekämpft werden. Eine sehr erfolgreiche Erfindung ist beispielsweise das Nutzen von Schlupfwespen, die nur spezielle Schädlinge attackieren und nach der Vollendung ihrer Aufgabe absterben. Gibt es also einen Schädlingsbefall in Ihrer Wohnung, können Sie ruhig und besonnen vorgehen und müssen nicht zum Insektenspray greifen, dass zwar viele Schädlinge abtötet, aber auch gesundheitsschädlich ist und keinen Unterschied zwischen Schädling und nützlichen Insekten mit 6 Beinen macht.

 

Auch in Sachen Vorbeugung sind die Menschen sensibler geworden. Das wichtigste dahingehend ist Sauberkeit und Ordnung. Regelmäßiges Putzen nimmt vielen Insekten mit 6 Beinen die Nahrungsgrundlage. Turnusmäßiges Lüften sorgt nicht nur für bessere Luft in der Wohnung, sondern beseitigt auch die Luftfeuchtigkeit, die Schädlinge oft brauchen. Gegenstände, wie Kartons oder unnötige Möbel, sollten nicht herumstehen, sondern ordentlich gelagert oder entsorgt werden. Je weniger Schlupflöcher und Staubfänger, desto besser. Dazu kommen viele weitere Tipps und Hinweise, die man für sich nutzen kann, wenn man einen Befall durch Schädlinge bemerkt. Also, auch wenn wir ein Insekt mit 6 Beinen und langen Fühlern in unserer Wohnung bemerken, können wir in Ruhe schauen, ob es sich um einen Schädling handelt und wie man ihn am besten bekämpft. Zur Not kann der Schädlingsbekämpfer Ihres Vertrauens nützliche Hilfe leisten.