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Made / Larve

Made_Larve

Inhaltsverzeichnis

Die Made – ein nicht voll entwickeltes Tier als nerviger Schädling im Haus

Viele denken beim Begriff Made an ein ganz bestimmtes Tier. Eigentlich sind Maden keine richtigen Tiere, sondern die Larven von Zweiflüglern und daher noch nicht voll entwickelt. Zu den Zweiflüglern gehören beispielsweise Fliegen. Die typische Raupenstruktur der Larve ähnelt der Segmentierung von ausgewachsenen Tieren auf keine Weise. So besitzen keinerlei Maden-Arten eine deutlich abgegrenzte Kopfkapsel. Auch die Gliedmaßen müssen erst noch wachsen.

Aufgrund der Schadwirkung sind die Fliegenlarven im Haushalt nicht gern gesehen. Dabei vergessen viele, wie nützlich Maden und Raupen in der Natur tatsächlich sind. Die Tiere zersetzen organische Materialien, wodurch sie zu einem gesunden Umfeld beitragen. Weiterhin dienen sie vielen Tieren, so auch Vögeln, als wertvolle Nahrungsquelle.

Für Menschen können die Tiere nur bei offenen Wunden gefährlich werden. Ansonsten gibt es bei Kontakt keine Risiken. Allerdings ist der Ekel-Faktor von Maden relativ hoch, sodass oft die schnelle Entfernung gewünscht ist.

 

Fakten über die Made – ein Tier am Anfang seines Entwicklungsstadiums

Wie lange leben Maden und sterben Maden von allein? Diese Fragen stellen sich viele Betroffene. Tatsächlich sind Maden recht robust und langlebig. Schließlich befindet sich das Insekt erst im Wachstumsprozess. Wenngleich sich die Tiere plötzlich ruhig verhalten, sind sie längst nicht tot. Im Gegenteil: Sie ziehen sich zum Verpuppen zurück. Auf diesen Zustand folgt das Austreten der vollständig entwickelten Zweiflügler. Da Maden als Tiere immer in Massen auftreten, ist bei ausreichendem Nahrungsangebot mit einer großen Anzahl an Insekten zu rechnen. Fliegen vermehren sich in Windeseile. Zudem lassen sie sich nicht so leicht fangen wie die sich langsam bewegende Larve. Betroffene müssen Maden-Tiere töten oder sie an einen sicheren Ort bringen. Dieser darf sich auf keinen Fall in Hausnähe befinden. Die Made ist ein Tier, welches lediglich Muskelkontraktionen zur Fortbewegung nutzt. Daher kommen die Tiere zurück, wenn sie nicht weit genug weggebracht werden.

 

Weitere wissenswerte Details zur Made als Tier in der Wohnung:

 

  • Das Larvenstadium in der Mülltonne dauert etwa 2 bis 3 Wochen
  • Die Made ist ein Tier, das sich von antibiotikaresistenten Keimen ernährt
  • Manche Maden-Tiere kommen sogar bei einer Maden-Therapie zum Einsatz

 

Wie entstehen Maden?

Bevor es Fruchtfliegen-Maden und anderen Larven das Licht der Welt erblicken, steht die Eiablage an. Insekten können unzählige Eier ablegen und suchen dafür stets einen Platz mit ausreichendem Nahrungsangebot auf. Aufgrund der Präferenz der Larve für Proteine legen die adulten Tiere ihre Eier häufig in Mülltonnen ab.

Das ist auch der Grund, weshalb Maden Biotonne und Vorratsschrank befallen. Nach der Eiablage vergeht eine artentypische Zeit der Entwicklung, bis die Larven schlüpfen. Jetzt finden Maden in der Mülltonne ein hohes Proteinangebot vor, was ihr Überleben sichert. Bei Stubenfliegen nimmt die Zeit zwischen der Eiablage und dem Schlüpfen der ersten Made als Tier mit Schadwirkung etwa einen Tag in Anspruch. Der C-förmige Körper bewegt sich aufgrund fehlender Gliedmaßen durch Zusammenziehen der Muskeln fort. Nach zweifacher Häutung geht die Larve zur Verpuppung über. Daraufhin ist sie völlig bewegungsunfähig und entwickelt sich erst nach einer gewissen Zeit zur funktions- und lebensfähigen Stubenfliege. Bei anderen Zweiflüglern nimmt die Entwicklung von Maden, Larven bzw. Raupen einen ähnlichen Verlauf.

 

Maden und Menschen: Sind Maden schädlich?

Maden sind Tiere, die in Küche und an Wänden vorkommen. Sowie die Tiere den Weg in das Haus gefunden haben, ist das auf Selbstverschulden zurückzuführen. Eine ungünstige Aufbewahrung von Lebensmitteln oder eine unhygienische Umgebung sind ideale Plätze für Larven. Hier fressen sie die Abfälle oder noch haltbare Lebensmittel ungehindert an.

Menschen sollten die befallenen Produkte auf jeden Fall wegwerfen. Zwar führt auch das Herunterkühlen der Lebensmittel auf Gefriertemperatur zum Tod der Tiere, doch appetitlich ist das Essen sicherlich nicht mehr.


Bekämpfung der Made: Was hilft gegen Maden?

Wer Maden als lebende Tiere in der Küche bekämpfen muss, hat es leicht. Zuerst ist die Nahrungsquelle zu beseitigen. Offene Lebensmittelpackungen, voller Mülleimer und schmutziges Geschirr sind zu entsorgen. Danach sind die Schränke, Fußbodenleisten und der Boden allgemein einer großflächigen Reinigung zu unterziehen. Dabei dürfen Bewohner auf keinen Fall die Ecken des Raumes, Ritzen, Spalten und die Bereiche hinter den Schränken auslassen. So lassen sich Maden in der Küche bekämpfen. Maden an der Decke, Maden im Mülleimer, was tun? Zum Müllproblem: Der Eimer sollte immer an einem kühlen, schattigen Platz stehen. Sind Lebensmittelreste darin, ist die tägliche Leerung vor allem im Sommer unumgänglich. Gibt es einen Komposthaufen, sind Made und andere Tiere dort sogar nützlich. Wer die Kleinstlebewesen an der Zimmerdecke bemerkt, muss die Maden entfernen. Das geht am leichtesten mit einem Staubsauger! Sie können einen professionellen Schädlingsbekämpfer aber auch jederzeit um Rat fragen.

 

Maden mit den richtigen Mitteln bekämpfen:


  1. Maden bekämpfen mit einer Sprühflasche, die Lavendel enthält
  2. Pfefferminze in die Tonne geben zur Tötung der Maden-Tiere
  3. Entsorgung offener Lebensmittel
  4. Essigessenz mit Wasser mischen und auf die betroffenen Stellen sprühen
  5. Wasser kochen und Pfefferkörner hineingeben. Anschließend die Larven mit dem Sud besprühen

 

Wer Maden in der Biotonne bekämpfen will, sollte keine chemischen Stoffe einsetzen. Bei einem klassischen Mülleimer ist das hingegen kein Problem. Auch Spiritus und Alkohol können kurzzeitig Abhilfe schaffen. Allerdings lässt die gewünschte Wirkung schnell nach.

 

Die Verhinderung von Maden in der Wohnung

Sobald Menschen Larven in der Wohnung bestimmen, befassen sie sich zeitgleich mit der Frage, wie sie einen erneuten Befall verhindern können. Die wichtigste Aufgabe besteht in der Realisierung eines hygienischen Umfelds. Zusätzlich bieten sich luft- und wasserdichte Kunststoff- oder Glasbehälter für offene Lebensmittel an.

 

Diese weiteren Aktionen beugen der Einnistung von Maden vor:

 

  • Kauf eines dichten Mülleimers
  • Verwendung von Müllsäcken
  • Regelmäßiges Ausspülen des Mülleimers
  • Keine gekochten Essensreste in die Biotonne werfen
  • Obst- und Gemüseschalen gesondert in Tüten entsorgen
  • Mülleimer und Tonne niemals zu starken Sonnenstrahlen aussetzen
  • Küche und Vorratskammer mehrmals pro Jahr ausmisten
  • Schränke mit Essigwasser säubern
  • Maden sind Tiere, die keine Sauberkeit mögen. Tägliches Saugen verhindert die Eiablage

 

Was wirklich gegen Maden als Tiere hilft, ist die Verringerung der Entstehung von Essensresten.

Viele Haushalte produzieren Unmengen an Müll, in welchem sich Larven wohlfühlen. Je weniger Essensreste in die Tonne wandern, desto unwahrscheinlicher ist der Befall durch die Tiere, wie die Made.

 


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