Hausmaus (Mus musculus)

Hausmäuse sind sehr häufig anzutreffende Schädlinge in allen unseren Lebensbereichen. Mäuse können schweren gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schaden anrichten. Hausmäuse werden immer wieder in unsere Gebäude eingeschleppt oder kommen aus dem Außenbereich in unsere Wohnräume.


Aussehen

Mit maximal 30 g Körpergewicht und einer Körperlänge unter 12 cm ist die Hausmaus der kleinste Schadnager. Das Fell der Tiere ist gräulich bis Kaninchenfarben. Der Schwanz ist nackt.


Entwicklung

Bei einer Anzahl von 7 bis 8 Würfen pro Jahr und einer Durchschnittszahl von 4 bis 16 Jungtieren pro Wurf erreicht das maximale Vermehrungspotential eines Paares pro Jahr etwa 2.000 Nachkommen

.

Vorkommen und Bedeutung

Die Hausmaus stammt ursprünglich aus den Steppen Zentralasiens. Mit der zunehmenden Lagerung von Getreide durch den Menschen entwickelte sie sich zu einem Schädling und wurde durch uns weltweit verbreitet. Haben sich Mäuse in einem Gebäude angesiedelt, so beschränken sie sich nicht auf einen Bereich. Mäuse können immer das gesamte Gebäude besiedeln. Befälle können sich in allen Gebäudebereichen etablieren. Eine problemlose Ausbreitung ist über Kabelkanäle, Versorgungsschächte und Kellergänge ist jederzeit möglich. Sie bauen ihre Nester in Hohlwänden, Kabelkanälen sowie Maschinen und anderen Orten, an denen sie sich vor unseren Zugriffen geschützt fühlen. Es ist allgemein bekannt, dass Mäuse Nahrungsmittel, Gebrauchs- und Einrichtungsgegenstände durch Nageschäden sowie durch Kot und Urin ungenießbar machen. Durch das Nagen an Kunststoffummantelungen oder elektrischen Leitungen (PVC) können Brände entstehen, EDV-vernetzte Betriebsbereiche lahmgelegt werden und Flugzeuge abstürzen. Lebensmittel werden verunreinigt und sind nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet. Es ist wissenschaftlich belegt, dass Mäuse auch akute Krankheitsüberträger sind. So sind sie z. B. Überträger von Salmonellen, Typhus und der Weilschen Gelbsucht.


Bekämpfung

Da eine Schädlingsbekämpfung durch Einzelmaßnahmen keinen durchschlagenden Erfolg bringt, können nur kontinuierlich durchgeführte und überprüfte Bekämpfungen nach einem festen System zu einem dauerhaft wirkungsvollen Ergebnis führen. Zum Einsatz kommen meist Schlagfallen für Mäuse und Mäuseköderstationen, die mit entsprechenden Lockstoffen bestückt sind. Neben den bekannten Schlagfallen, gibt es auch Lebendfallen zum Fangen von Mäusen. Bei starkem Befall Schädlingsbekämpfer rufen.


Besonders gut zum präventiven Abwehren an Rohren, Eingängen oder einem Spalt am Schuppen oder Haus eignet sich auch diese Dichtmasse gegen Mäuse. Unterstützend hält ein Spray gegen Mäuse die kleinen Nager mit ätherischen Ölen in Haus, Garage, & Keller bis zu 4 Wochen fern!


Gegenmaßnahmen (siehe auch unter Schadnager allgemein)

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